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TUI TRAVELStar
Die ReiseExperten GmbH

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??? Corona Ratgeber ???

Hier finden Sie Antworten auf die 6 wichtigsten Fragen

1. Sollte ich jetzt schon buchen und wenn ja, was?

Dafür finden Sie Tipps in unserem Trendbarometer. Wir werden dazu kontinuierlich Einschätzungen für Urlaubsländer ausgeben und diese über unseren wöchentlichen Newsletter ausspielen. Da sich die Situation extrem dynamisch darstellt, sind die Angaben natürlich ohne Gewähr.

2. Wann kann eine Reise storniert werden?

Grundsätzlich immer. Aber zu welchen Konditionen ist die Frage? Die gute Nachricht: Als Pauschalreisegast sind Sie maximal abgesichert. Für eine Pauschalreise sind die Angaben des Auswärtigen Amts ausschlaggebend. D.h., sobald es eine Reisewarnung für Ihr Urlaubsgebiet gibt, werden die Veranstalter dementsprechend die gebuchten Reisen aus eigener Initiative absagen.

Da im Moment fast jedes Land von einer Reisewarnung betroffen ist, jedoch unklar, wie lange diese jeweils andauert, werden Reiseabsagen sukzessive, gemäß des entsprechenden Reisetermins, storniert. In jedem Fall werden Sie direkt von uns informiert, sobald wir eine konkrete Handlungsempfehlung aussprechen können. Die sog. Gefahrenabwägung machen die meisten Veranstalter jeweils mit einer vierwöchigen Vorlaufzeit. In Einzelfällen kann das auch ein paar Tage länger dauern. D.h. früher als die o.g. Vorlaufzeit können wir i.d.R. somit keine seriöse Aussage treffen. Daher gilt, sofern Sie die Reise antreten wollen, Geduld zu haben, bis wir uns bei Ihnen melden. Sofern Sie das nicht abwarten wollen, können Sie umbuchen.

Das muss, um zusätzliche Kosten möglichst klein zu halten, mit einer Vorlaufzeit von min. 31 Tagen oder mehr (je nach Veranstalter) passieren. 

Kann ich jedoch meine Reise trotzdem schon im Vorfeld stornieren? Natürlich. Aber dann gilt: So lange der Veranstalter die Reise nicht eigenständig abgesagt hat, kommen die vertraglich vereinbarten Stornierungskosten lt. AGB zum tragen. 

Was ist, wenn KEINE Pauschalreise gebucht wurde? Dann ist der Schutz leider nicht so ausgeprägt. Kurz gesagt, solange die Airline die Strecke wie gebucht bedient, die Ferienwohnung besucht werden kann, muss gereist werden. Eine Umbuchung oder Stornierung funktioniert dann nur auf Basis der jeweiligen AGB.

3. Wann bekomme ich mein Geld nach einer Stornierung zurück?

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass der Reiseveranstalter ihren Kunden innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Kündigung des Reisevertrages die Anzahlung für die Reise zurückerstatten muss. Das wäre der normae Verlauf. Leider sind die Umstände alles andere als „normal“. Wenn man genau diese besonderen Umstände berücksichtigt und die Sache objektiv bewertet, ist diese Frist nicht wirklich haltbar. Einfach viel zu viele Reisen mussten aufgrund der Pandemie storniert und damit auch rückabgewickelt werden. Zumal herrscht auch bei den Veranstaltern Kurzarbeit. So stehen in der Tat deutlich weniger Mitarbeiter für diese Rückabwicklung der Reisen zur Verfügung. Daher war es in jüngster Vergangenheit so, dass die Erstattung deutlich länger gedauert hat, als das der Fall sein sollte. Leider haben auch wir darauf keinen Einfluss, da das Geld ja direkt an den Veranstalter geflossen ist. Unsere Erfahrungswerte bestätigen eine Bearbeitungsdauer von im Schnitt vier bis sechs Wochen. Das ist nicht befriedigend. Sie können sich daher sicher sein, dass wir alle unsere zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen und uns für Ihre Interessen einsetzen. So haben wir immer mit einer großen Anzahl von E-Mails und Anrufen bei den Veranstaltern versucht, die Bearbeitungszeiten im Kundensinne zu verkürzen. Mittlerweile sind viele Anfragen aufgearbeitet, so dass wir festgestellt haben, dass eine Rückerstattung dieser Tage nun deutlich schneller erfolgt.

4. Was würde passieren, wenn mein Reiseveranstalter in der nächsten Zeit Insolvenz anmelden muss?

Viele haben genau davor Angst und befürchten, dass dann Ihr Geld erst einmal verloren ist. Das ist bei Buchung einer Pauschalreise nicht so. Es gibt eine vom Gesetz vorgeschriebene Insolvenzversicherung für Pauschalreisen, die bei einer Summe von 110 Millionen Euro liegt. Diese Summe reicht in der Tat bei den „großen“ Reiseveranstaltern nicht aus. Unsere Verbände drängen schon seit längerer Zeit die Politik, diese gesetzliche Vorgabe zugunsten der Verbraucher zu ändern. Bei der Thomas Cook – Pleite musste der Staat im Nachlauf für den Verbraucherschaden eintreten. Aktuell arbeitet die Bundesregierung an einer Lösung, um Kundenschaden bei einer Insolvenz großer Reiseveranstalter zu verhindern.

5. Wenn ich selbstständig storniere und der Reiseveranstalter hinterher doch die Reise absagt? Bekomme ich dann meine Stornogebühren zurück?

Unsere Erfahrung hat gezeigt: Die Ruhe zu bewahren hat in den meisten Fällen auch vor unnötigen Kosten bewahrt. Jeder der aus Angst oder Sorge vorsorglich storniert, schuldet dem Reiseveranstalter die vertraglich vereinbarte Stornogebühr. Angst oder Sorgen vor dem Corona-Virus bedeuten nicht, dass der Zahlungsanspruch verfällt, so Ernst Führich, der führende Experte für Reiserecht in Deutschland. Das gilt auch, wenn man seine Reise auf eigene Kosten storniert hat und der Reiseveranstalter später, auch nur weinige Stunen später, die Reise absagt. Eine rückwirkende kostenfreie Stornierung ist daher rechtlicht nicht vorgesehen.

6. Die Restzahlung ist bald fällig. Wenn davon auszugehen ist, dass meine Reise abgesagt wird, muss ich diese dennoch leisten?

Das ist eine der zentralen Fragen. Juristisch gesehen ist der geschlossene Reisevertrag so lange gültig, bis einer der Vertragspartner, der Kunde oder der Reiseveranstalter, den Reisevertrag aufkündigt. Sofern der Reiseveranstalter nun die Reise noch nicht abgesagt hat, sind Sie erst einmal verpflichtet, Ihre Vertragsinhalte zu erfüllen. Dazu gehört natürlich auch die Restzahlung. Aus nachvollziehbaren Gründen möchten natürlich die Wenigsten eine Restzahlung leisten, für eine Reise, die u.U. final doch vom Reiseveranstalter abgesagt wird. Oftmals ist es so, dass einige die Reiseveranstalter die Restzahlungstermine für Reisen, bei denen eine Durchführung noch unklar ist, bereits vorsorglich terminlich näher zum Reisetermin verschoben haben. Da es hier keine einheitliche Linie der Veranstalter gibt, können wir das bei Bedarf für Sie in Erfahrung bringen.